Mehr als eine Alternative!

"Gamify" ist ein Modebegriff geworden und löst bei Lehrkräften oft Bedenken aus.

Games müssen unterhalten, damit sie gespielt werden, Unterricht muss Kompetenzen fördern und den Anschluss an das weiterführende Bildungsangebot sicherstellen.

Was auf den ersten Blick wie ein Widerspruch aussieht muss keiner sein. Ein gutes Game benötigt ein klares Ziel und eine nachvollziehbare Struktur. Die User müssen gut gefordert aber keinesfalls überfordert sein (Passung) und jederzeit wissen wo sie sind und was als Nächstes zu tun ist. Das gilt auch für Lernsequenzen. Nachhaltiger Unterricht soll aktivierend sein und zur vertieften Auseinandersetzung (Vernetzung) anregen. Dazu können wir viel von der Gameindustrie lernen.

Unterricht muss kein Game sein, aber wir können Elemente, die Games so attraktiv machen, in unseren Unterricht einflechten. Oft braucht es nur wenig: Eine Rahmengeschichte, ein lustiges oder schauerliches Bild (vor der Lektionsübersicht!), die Zusammenfassung der Resultate in einer "gesharten" Tabelle, präsentiert am Beamer; … …, die Möglichkeiten sind grenzenlos und oft gar nicht so fern… .

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